Montag , 08. März 2010
Frage:                                                                           
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe folgende Frage an Sie: Mein Sohn ist fast 8 Monate alt und bekommt seit 2 Monaten Beikost.
Mittags bekommt er Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei und nachmittags einen milchfreien Getreide-Obst-Brei (mit Wasser angerührt). Außerdem trinkt er morgens und abends jeweils eine Milch-Flache mit je ca. 250 ml (Pre-Milch). Zwischendurch trinkt er aus der Schnabeltasse ca. 60 ml stilles Wasser.

Es wäre ja jetzt an der Zeit, ihm auch abends einen Brei mit Milch anzubieten. Doch ich habe die Befürchtung, dass er mir dann zu wenig Flüssigkeit bekommt, weil er ja eigentlich noch ca. 200 ml Wasser zusätzlich über den Tag verteilt trinken sollte. Er schläft gut durch und hat auch mehrere nasse Windeln am Tag, 1 - 2 x pro Tag auch mit Stuhlgang.

Wie ist Ihre Empfehlung? Kann ich so weiter verfahren oder sollte ich ihm abends den Brei mit Milch anbieten und somit die abendliche Flasche ersetzen? Ist dann die Flüssigkeitszufuhr noch ausreichend?

Danke!
Mfg
Claudia O.
Antwort:
Sehr geehrte Claudia,

ein Kind braucht im ersten Lebensjahr laut Faustregel 100ml Flüssigkeit pro Tag pro Kilogramm Körpergewicht. Darin ist auch die Flüssigkeit in der Nahrung enthalten. Die reine Trinkmenge für ein Kind wird am ersten Geburtstag mit etwa 600ml täglich angenommen. Es spricht also von der Trinkmenge her überhaupt nichts dagegen, den abendlichen Brei einzuführen. Stellen Sie auch eine Tasse Wasser dazu, dann versorgt sich Ihr Sohn schon. Weitere Informationen rund um die Kinderernährung finden Sie auch auf der Website www.fke-do.de

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Gesundes-Kind Team


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