Sehr geehrte Eltern,
aufgrund der erhöhten Gefährdung ist die umgekehrte Reihenfolge sinnvoll: Zunächst eine Auffrischimpfung, dann eine Titerbestimmung. Professor Jilg aus Regensburg antwortete unlängst auf eine ähnliche gelagerte Frage in www.impfbrief.de: "Nach gegenwärtigem Kenntnisstand ist der Schutz vor Infektion an das Vorhandensein von Anti-HBs in Konzentrationen über 10 IU/l gebunden. Der Anti-HBs-Spiegel sinkt bei 30-50% aller Geimpften innerhalb von 10 Jahren auf nicht nachweisbare Werte ab; damit besteht kein zuverlässiger Schutz vor Infektion mehr. Allerdings sind erfolgreich Geimpfte auch nach Verschwinden der Antikörper vor einer Erkrankung und einer nennenswerten Virämie geschützt. Die Impfung induziert nämlich neben spezifischen Antikörpern auch ein ausgeprägtes immunologisches Gedächtnis." Bei der Risikoermittlung ist ausserdem der Ansteckungsweg (Vater-Sohn!) zu beachten.
Mit freundlichen Grüßen Ihr Gesundes-Kind Team
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