Kommt das Immunsystem zum ersten Mal mit einem Erreger in Kontakt, bilden sich nach einigen Tagen Antikörper. Einige Zeit später nimmt die Konzentration wieder ab.

Kommt es danach zu einem erneuten Kontakt mit dem gleichen Erreger,
setzt die Produktion der Antikörper
viel schneller ein und erreicht höhere Werte. Die
Krankheitserscheinungen sind schwächer oder treten gar nicht erst
auf.
Woran liegt das?
Beim ersten Kontakt sind nur wenige B- und T-Zellen in der Lage den Erreger zu erkennen.

Diese Zellen müssen sich erst stark vermehren, bis genügend Antikörper produziert werden können. Bei der Vermehrung der B- und T-Zellen entstehen neben den bereits genannten Zellen auch Gedächtniszellen. Sie besitzen ebenfalls die Fähigkeit den Erreger zu erkennen. Diese Zellen bleiben auch nach Abwehr des Erregers erhalten. Mit ihnen "erinnert" sich das Immunsystem an überstandene Infektionen.
Bei einem erneuten Kontakt mit dem gleichen Erreger, können viel mehr B- und T-Zellen auf den Erreger reagieren. Die Vermehrung der Zellen startet auf einem höheren Niveau.
Letzte Aktualisierung: MK 15.06.2010


