Humane Papillomviren (HPV)

Krankheitsbild
Gebärmutterhalskrebs kann sich über mehrere Jahre hinweg aus einer andauernden Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV) entwickeln. Zunächst kann diese Infektion zu Veränderungen in der Gebärmutterschleimhaut führen. Später kann dann Krebs entstehen. Etwa 1.660 Frauen sterben jedes Jahr an Gebärmutterhalskrebs in Deutschland.
Erkennung und Behandlung
Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können Schleimhaut-Veränderungen und Krebs-Vorstadien oder Krebs erkannt werden.
Verschiedenste Behandlungsmethoden (Bestrahlung, Chemotherapie, Operation) werden eingesetzt. Deren Erfolg hängt aber sehr davon ab, wie weit der Krebs fortgeschritten ist, wenn er erkannt wird.
Übertragung und Vorkommen
Humane Papillomviren werden hauptsächlich durch Sexualverkehr übertragen. Sie sind weltweit verbreitet.
Vorbeugung
Kondome schützen nicht sicher vor einer Infektion. Die Impfung bietet Schutz gegen die häufigsten Verursacher des Gebärmutterhalskrebses und dessen Vorstufen.
Impfstoff
Impfstoff zur Injektion (in der Spritze).
Unser Rat für Sie:
Am meisten Vorteile bietet die Impfung für Mädchen vor dem ersten Sexualkontakt. Je nach den Umständen kommt die Impfung auch für ältere Frauen noch in Frage, sprechen mit Ihrem/r Arzt/Ärztin darüber.
Wenn Sie noch mehr hierzu wissen möchten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder an die Experten der Universitätsklinik
Mainz.
Letzte Aktualisierung: MK 15.06.2010


