Meningokokken

Krankheitsbild
Kopfschmerzen, Fieber und Nackensteife sind oft erste Zeichen für eine Infektion mit Meningokokken. Später treten rote Hautflecken hinzu, die beim “Draufdrücken”, z.B. mit einem Wasserglas, nicht verschwinden. Auch eine Bewusstseinstrübung kann eintreten. In schweren Fällen droht ein Herz−Kreislauf−Schock. Ausgelöst wird die Erkrankung durch das Bakterium Neisseria meningitidis.
Erkennung und Behandlung
Ärzte sichern die Diagnose durch Nachweis des Erregers aus Proben von Gehirn− und Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) oder Blut. Gegen die Meningokokken−Bakterien werden Antibiotika, Medikamente gegen bakterielle Erreger, eingesetzt.
Übertragung und Vorkommen
Die Bakterien werden entweder durch direkten Kontakt oder durch Tröpfcheninfektion z. B. beim Husten und Niesen übertragen.
Der Erreger ist weltweit verbreitet.
Vorbeugung
Impfstoff
Zum Schutz vor Erkrankung stehen verschiedene Impfstoffe zur Verfügung.
Unser Rat für Sie:
Vor Fernreisen oder einem längerem Schüler− bzw.
Studentenaustausch erkundigen Sie sich, ob eine Meningokokken−Impfung
für Sie oder Ihre Kinder ratsam ist.
Ihr Arzt oder Gesundheitsamt berät Sie, ob Sie selbst zu einer Risikogruppe gehören, die auch innerhalb Deutschlands geimpft sein sollte.
Wenn Sie noch mehr hierzu wissen möchten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder an die Experten der Universitätsklinik Mainz.
Letzte Aktualisierung: MK 15.08.2010


