Tollwut

Krankheitsbild
Das Tollwutvirus schädigt des Nervensystem und das Gehirn des Infizierten. Es kommt zu Verhaltensstörungen, Lähmung der Atemmuskulatur und Krämpfen. Eine ausgebrochene Tollwut-Erkrankung verläuft tödlich.
Erkennung und Behandlung
Die Krankheitszeichen und die Vorgeschichte (z.B. ein Tierbiss) geben Ärzten wichtige Hinweise. Laboruntersuchungen können nur bei toten Patienten den Verdacht bestätigen oder ausschließen. Tollwut kann nicht behandelt werden. Bereits bei Verdacht auf Ansteckung muss unverzüglich die Wunde gesäubert und sowohl aktiv als auch passiv geimpft werden.
Übertragung und Vorkommen
Menschen stecken sich meist durch den Biss eines infizierten Tieres an oder durch Kontakt mit dessen Speichel etwa beim Streicheln. Neben Wildtieren können auch Haustiere oder Feldermäuse Überträger sein.
Bis auf einige wenige tollwutfreie Länder ist das Virus weltweit verbreitet.
Vorbeugung
Impfung
Impfstoff zur Injektion (in der Spritze).
Unser Rat für Sie:
Lassen Sie sich vorbeugend impfen, das verschafft im Ernstfall Zeit. In einem Tollwut-Gebiet können alle Säugetiere, einschließlich Fledermäusen, Überträger sein. Wenn Sie noch mehr hierzu wissen möchten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder an die Experten der Universitätsklinik Mainz.
Letzte Aktualisierung: MK 15.06.2010


