Verdauungsprobleme nach Impfung gegen Rotaviren

6. September 2022

Auch mein Kind hat seit der Rotaviren Impfung 2 Wochen danach Probleme mit Verstopfung. Es gab danach Probleme beim Stillen, Verstopfung. Inzwischen ist das Kind fast fünf. Beim Brot inzwischen auf Glutenfrei umgestiegen, Milchprodukte sind inzwischen gestrichen nach dem das Kind immer wieder über Schmerzen klagte. Nur durch die Gabe von überwiegend Suppen, Eintöpfen, Apfelmus, viel Wasser, Haferflocken zum Frühstück konnte ich schlimmeres abwenden. Brot und Milch scheinen die zwei Sachen zu sein die es ihm besonders schwer machen sich zu erleichtern.

Ich habe nur eine Frage. Wie können die Eltern eine Verdachtsmeldung ans Paul Ehrlich Institut auch wenn das vier Jahre zurück liegt dort einreichen. Die Ärzte kommen leider nicht auf diesen Gedanken. Wobei mir die Gründe hierfür durchaus bekannt sind.

Ich bedanke mich vielmals für die Rückmeldung.

Verdachtsmeldungen auf Impfnebenwirkungen können jederzeit an das Paul-Ehrlich-Institut übermittelt werden (pei.de/…/nebenwirkungsmeldung-verbraucher-inhalt.html).

Es ist nicht davon auszugehen, dass durch die Impfung gegen Rotaviren jahrelang anhaltende Verdauungsprobleme und Nahrungsmittelunverträglichkeiten hervorgerufen werden. Bitte lassen Sie die Beschwerden Ihres Kindes und mögliche Ursachen von einer Kinderärztin oder einem Kinderarzt abklären. Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten gerade im Kindesalter sollte eine umfassende Ernährungsberatung erfolgen, um eine gesunde Ernährung und Entwicklung zu gewährleisten.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Gesundes-Kind-Team

*Die in den Antworten gegebenen Informationen entsprechen dem wissenschaftlichen Stand zum Zeitpunkt der Erstellung.
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Unser Expertenrat vom Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin an der Universitätsmedizin Mainz beantwortet Ihre Fragen zum Thema Impfschutz für Kinder.