Was tun bei Granulom?

15. Februar 2020

Wie kann ich eine Impfung Granulomen behandeln?

Entwickelt sich nach einer Impfung ein Knoten, sollte von einem Arzt / einer Ärztin beurteilt werden, ob es sich um ein Impfgranulom handeln könnte. Impfgranulome sind Gewebeneubildungen infolge einer Fremdkörperreaktion auf einen Impfstoff. Diese werden gelegentlich vor allem nach der Gabe von Impfstoffen beobachtet, die als Wirkverstärker Aluminiumverbindungen enthalten. Besteht der Verdacht auf eine solche Nebenwirkung, die über übliche Impfreaktionen hinausgeht, muss der Arzt / die Ärztin dies an das Gesundheitsamt bzw. das Paul-Ehrlich-Institut melden.

In der Regel sind Impfgranulome harmlos, bleiben ohne gesundheitliche Folgen und bilden sich in einem Zeitraum von bis zu zwei Jahren von selbst wieder zurück. Maßnahmen, um die Rückbildung zu beschleunigen, sind uns nicht bekannt. Im Verlauf kann sich aus einem Impfgranulom ein steriler Abszess oder eine Zyste entwickeln, die meist von selbst abheilen, in seltenen Fällen aber chirurgisch entfernt werden.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aus der Ferne keine individuelle medizinische Beratung leisten können und wenden Sie sich an einen Arzt / eine Ärztin vor Ort.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Gesundes-Kind-Team

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Unser Expertenrat vom Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin an der Universitätsmedizin Mainz beantwortet Ihre Fragen zum Thema Impfschutz für Kinder.