a

  • Antibiotika

    Antibiotika

    Medikamente, die gegen Bakterien wirken. Ganz bekannt ist z. B. Penicillin. Weil die Bakterien mit der Zeit unempfindlich gegen ein Antibiotikum werden können, man spricht von "resistenten" Keimen, gibt es inzwischen verschiedene Generationen von Antibiotika, die wiederum vorhandenen Resistenzen entgegenwirken.

  • Antigen

    Antigen

    Dieses Wort ist eine Kurzform für "Antisomatogen", d. h. für "Antikörperbildner". Mit Antigen werden alle Stoffe bezeichnet, die das Immunsystem dazu anregen, bestimmte Abwehrstoffe - eben Antikörper - zu bilden.

  • Antikörper

    Antikörper

    Antikörper sind spezielle Eiweiße, die in der Lage sind, ein eingedrungenes Antigen unschädlich zu machen - indem sie es auflösen, verkleben, abdecken oder das Antigen so zu besetzen, dass es von speziellen Immunzellen gefressen werden kann. Antikörper sind hochspezifisch, sie richten sich nur gegen ein bestimmtes Antigen.

  • Apnoe

    Apnoe

    Atemstillstand

  • Arthritis

    Arthritis

    Eine Gelenkentzündung kann akut oder chronisch auftreten. Das betroffene Gelenk lässt sich meist schlechter bewegen, es schmerzt, ist gerötet, geschwollen und wärmer. Es gibt eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Ursachen z. B. Rheuma, Gicht, Röteln, etc.

  • attenuiert

    attenuiert

    abgeschwächte Impfviren; siehe Lebendimpfstoff

  • Auffrischimpfung

    Auffrischimpfung

    Impfung, die das Immunsystem an einen bestimmten Krankheitserreger erinnert. Sie ist nur bei manchen Impfungen notwendig, ebenso wie manche Infektionskrankheiten keine lang anhaltende Immunität hinterlassen.

  • Austrocknung

    Austrocknung

    Bei starken Durchfallerkrankungen und Erbrechen verliert der Körper viel Flüssigkeit. Den Grad der Austrocknung kann man daran erkennen, ob angehobene Hautfalten sich nur langsam glätten oder evtl. sogar stehen bleiben. Für Säuglinge und Kleinkinder ist Austrocknung besonders gefährlich.

  • Autismus

    Autismus

    Autismus ist ein Sammelbegriff für ein Spektrum tiefgreifender Entwicklungsstörungen, die durch Störungen der Wahrnehmung und Verarbeitung von Umweltreizen und Sinneseindrücken gekennzeichnet sind. Diese führen zu einer Beeinträchtigung der sozialen Fähigkeiten und zwischenmenschlichen Beziehungen. Betroffene haben Schwierigkeiten, soziale und emotionale Signale anderer Menschen einzuschätzen und angemessen zu reagieren. Zudem beeinträchtigen Probleme in Sprachverständnis und Sprachgebrauch die Kommunikation. Interessen und Aktivitäten sind auf begrenzte Bereiche konzentriert, oft zeigen sich stereotype Verhaltensmuster.

  • azellulär

    azellulär

    Im Gegensatz zu älteren Keuchhusten-Impfstoffen enthalten die heute eingesetzten azellulären Impfstoffe nicht ganze abgetötete Keuchhusten-Bakterien, sondern nur ausgesuchte Teile davon.

b

  • Bakteriämie

    Bakteriämie

    Bakterien können kurzzeitig, wiederholt oder ständig im Blut vorhanden sein ("Blutvergiftung"). Sie gelangen dahin durch kleine Wunden z. B. nach dem Ziehen eines Zahns, durch einen Entzündungsherd, oder wenn eine von Bakterien ausgelöste Infektion sich im ganzen Körper ausbreitet und dabei auch das Blut befällt.

  • Bundesversorgungsgesetz

    Bundesversorgungsgesetz

    Dieses Gesetz regelt, welche Bundesbürger, die sich für den Staat aufgeopfert haben, vom Staat eine Rente erhalten. Das sind z. B. Kriegsgeschädigte, Kriegswitwen, Häftlinge, die zu DDR-Zeiten in politischer Haft saßen und körperlichen Schaden erlitten, sowie Soldaten und Zivildienstleistende, die während ihres Dienstes einen Schaden erlitten haben. Außerdem Geimpfte, die wahrscheinlich von einer öffentlich empfohlenen Impfung einen Schaden davongetragen haben. Die Web-Site befindet sich noch im Aufbau: http://www.bundesversorgungsgesetz.de/bundesrecht/bvg/gesamt.pdf.

c

  • Cephalosporine

    Cephalosporine

    Neu entwickelte Antibiotika, die eingesetzt werden, wenn ein Bakterium gegen ältere Antibiotika unempfindlich (resistent) ist. Im Wettlauf mit den resistent werdenden Bakterien werden auch die Cephalosporine weiterentwickelt, es wird von neuen "Generationen" dieser Medikamente gesprochen.

  • Charge

    Charge

    Bei jeder Impfung schreibt der Arzt in das Impfbuch, mit welcher Charge Ihr Kind geimpft wurde. Von der ersten "Saatkultur" aus Impfkeimen bis zu mehreren Litern in Spritzen oder Ampullen abgefülltem Impfstoff, sind die Impfkeime bzw. Bestandteile der Impfkeime in einer Charge (einem "Topf") identisch.

  • Culex-Mücken

    Culex-Mücken

    Eine von mehreren Mückengattungen, die verschiedene Infektionskrankheiten übertragen.

e

  • Ekzem

    Ekzem

    Flächenhafte, entzündliche Hautveränderung mit Juckreiz.

  • Epidemie

    Epidemie

    Tritt eine Infektionskrankheit innerhalb eines bestimmten Zeitraumes und an einem bestimmten Ort gehäuft auf, wird von einer "Epidemie" gesprochen. Beispiele: 1) In Russland und der Ukraine wurden Kinder und Erwachsene nicht ausreichend gegen Diphtherie geimpft. In der Folge erkrankten über mehrere Jahre hinweg Hunderttausende an dieser Infektionskrankheit. 2) Wenn in einer Stadt die Kinder mehrerer Kindertagestätten eine Woche lang schwer erkranken, weil eine bestimmte Speise Krankheitskeime enthielt.

f

  • Formalin

    Formalin

    Bezeichnung für mit Wasser verdünntes Formaldehyd, ein Mittel zur Konservierung und Desinfektion. Formaldehyd entsteht bei unvollständigen Verbrennungsprozessen z. B. auch im Muskel. Es wird benötigt, um Viren und Bakterien während der Herstellung eines Impfstoffes zuverlässig abzutöten und wird heutigen Impfstoffen danach soweit wieder entzogen, dass nicht mehr darin enthalten ist, als natürlicher Weise in menschlichem Körpergewebe vorhanden.

  • Frühgeburt

    Frühgeburt

    Kinder, die vor der 38. Schwangerschaftswoche (weniger als 259 Tage Schwangerschaft) geboren werden, gelten als "Frühgeburten". Je nach Geburtstermin und -gewicht sind verschiedene Impfungen möglich bzw. sogar dringend empfehlenswert.

g

  • GMP

    GMP

    Abkürzung für "Good Manufacturing Practice", auch "Internationale Pharmacopoe" genannt. Regeln der Weltgesundheitsorganisation zur Herstellung von Impfstoffen, in der z. B. Prüfmethoden beschrieben sind.

  • Grundkrankheit

    Grundkrankheit

    Ist der Körper bereits durch eine andere Erkrankung geschwächt, haben es Viren und Bakterien leichter, in den Körper einzudringen und/oder sich darin auszubreiten. Sei es, weil beispielsweise das Immunsystem nicht mehr so schlagkräftig ist oder weil die Haut bzw. Schleimhaut beschädigt ist. Außerdem kann eine Infektionskrankheit mehr Risiken in sich bergen, wenn ein Organ bereits vorgeschädigt ist. Eine echte Virusgrippe (Influenza) belastet z. B. stark den Kreislauf. Wenn Herzpatienten an ihr erkranken, kann das für sie den sicheren Tod bedeuten. Deshalb wird ihnen vorbeugend die Influenza-Impfung empfohlen. Typische "Grunderkrankungen" sind Herz-Kreislauf-, Nieren- und Lebererkrankungen, Stoffwechselstörungen (z. B. Diabetes) und angeborene oder erworbene Schäden des Immunsystems.

h

  • Hirnhautentzündung

    Hirnhautentzündung

    Hirn und Rückenmark sind von zwei Hüllen umgeben, den Hirnhäuten. Außen, direkt unter dem Knochen, sitzt die harte Hirnhaut (Pachymenix), die aus straffem Bindegewebe besteht. Innen, das Nervengewebe umgebend, sitzt die weiche Hirnhaut (Leptomenix), die aus lockerem Bindegewebe besteht. Beide Hirnhäute können sich entzünden. Dadurch werden sie dicker und drücken auf das Nervengewebe. Alle weiteren Krankheitszeichen wie Kopfschmerzen, Erbrechen, ein steifer Nacken und Rücken bis hin zu Bewusstseinstrübungen und Koma sind Folgen dieses Drucks.

  • Holokinetische Phase

    Holokinetische Phase

    In den ersten Lebenswochen zeigt ein Säugling in Reflexen praktisch alle Bewegungsmuster eines Kleinkindes, wie z.B. Gehen oder Treppensteigen. Diese verschwinden jedoch wieder und werden erst später richtig erlernt.

i

  • Immunglobulin

    Immunglobulin

    Antikörper, die von einem anderen Menschen oder Tier gegen einen bestimmten Keim gebildet wurden, können aus dem Blut isoliert werden und dann in konzentrierter Form einem Menschen ohne Schutz gegeben werden. Bis diese geliehenen Antikörper abgebaut werden (etwa drei Monate), hält dieser Schutz an. Die Ärzte sprechen dann von einer passiven Immunisierung mit spezifischem Immunglobulin (z. B. nach Kontakt zu einem tollwutverdächtigen Tier).

  • Immunisierung, passive/aktive

    Immunisierung, passive/aktive

    Wenn die Abwehrkräfte des Körpers dazu gebracht werden, einen Schutz aufzubauen, sprechen Ärzte von Immunisierung. Geschieht das, ohne dass das Immunsystem aktiv wird, durch die Gabe von fremdem Immunglobulin, heißt es "passive" Immunisierung, Geschieht es mit Hilfe einer Schutzimpfung, die das Immunsystem anregt, selber Antikörper zu bilden, heißt es "aktive" Immunisierung.

  • Immunserum

    Immunserum

    Eine andere Bezeichnung für Immunglobulin.

  • Impfkeim

    Impfkeim

    Virus oder Bakterium, das in einem Lebendimpfstoff enthalten ist.

  • inaktiviert

    inaktiviert

    Ein anderes Wort für "abgetötet", siehe Totimpfstoff.

  • Indikationsimpfung

    Indikationsimpfung

    Impfungen, die nicht allen Bundesbürgern irgendwann einmal in ihrem Leben empfohlen werden (z. B gegen Tetanus oder Diphtherie), sondern nur den Personen, die einer erhöhten Infektionsgefahr ausgesetzt sind. Beispiele: Hepatitis-A-Impfung für Fernreisende oder für Klärwerksarbeiter, Pneumokokken-Impfung für Erwachsene ohne Milz.

  • Infektionsschutzgesetz (IfSG)

    Infektionsschutzgesetz (IfSG)

    Dieses "Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen" dient dazu, übertragbare Krankheiten beim Menschen vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und zu verhindern, dass sie sich weiterverbreiten. Dazu müssen zahlreiche Behörden auf Ebene des Bundes, des Landes und der Kommunen zusammenarbeiten sowie alle Berufsgruppen (z.B. Ärzte, Laborangestellte, Leiter von Lebensmittelbetrieben), die mit Infektionskrankheiten direkt oder indirekt befasst sind." (http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/IfSG/ifsg_node.html)

  • Influenza-Typen

    Influenza-Typen

    Gegen die verschiednen Typen A, B und C der Influenza-Viren muss jeweils mit einem eigenen Impfstoff geimpft werden, Der Typ C hat aber praktisch keine Bedeutung, die Ausbrüche werden hauptsächlich vom Typ A und B ausgelöst.

  • Influenza-Viren

    Influenza-Viren

    Die echte Virusgrippe (Influenza) hat nichts mit der im Volksmund als "Grippe" bezeichneten, schlimmen Erkältung zu tun. Es werden die Influenza-Viren A, B, und C unterschieden, die vornehmlich Infektionen beim Menschen auslösen. Influenza-Viren können auch Tiere z. B. Vögel oder Schweine befallen und sind sehr veränderlich.

  • Inkubationszeit

    Inkubationszeit

    Zeit, die vergeht, bis ein in den Körper eingedrungener Keim Krankheitszeichen auslöst.

  • invasiv

    invasiv

    Eindringend − wenn zum Beispiel Bakterien in ansonsten abgeschlossene Körperbereiche wie das Mittelohr, den Blutkreislauf oder das Gehirn eindringen, spricht man von invasiver Infektion.

k

  • Kapsel

    Kapsel

    Manche Bakterien umgeben sich zusätzlich mit einer Schleimsubstanz. Mit diesen "Tarnkappen" verstecken sie sich vor Fresszellen, den "lebenden Mülleimern" des Immunsystems. Bakterien-Kapseln können aus Zuckern, aber auch Eiweiß-Bausteinen (Peptiden) oder aus Hyaluronsäure bestehen.

  • Kapselmoleküle

    Kapselmoleküle

    Wenn sich mehrere Atome miteinander verbinden, sprechen Chemiker von einem "Molekül". Kapselmoleküle sind Bausteine der Kapsel eines Bakteriums.

  • Knochenentzündung

    Knochenentzündung

    Gelangen Pneumokokken ins Blut, können sie auch in das Knochenmark eindringen. Sie verursachen dort eine Knochenentzündung. Der Eiter dringt aus der Markhöhle über kleine Kanäle bis unter die Knochenhaut auf der Außenseite des Knochens. Später können Teile des Knochens absterben und um den entzündeten Bereich herum bildet sich wie eine Schale neuer Knochen. Bei Kindern und Jugendlichen werden bevorzugt die Wachstumsfugen an den langen Röhrenknochen befallen, im Säuglingsalter sind es vor allem das Hüft- und das Kniegelenk. Erhebliche Wachstumsstörungen sind die Folge.

  • Koma

    Koma

    Tiefe Bewusstlosigkeit. Patienten im Koma sind nicht ansprechbar und zeigen keine Reaktion auf äußere Reize.

  • Kombinationsimpfstoff

    Kombinationsimpfstoff

    Werden mit einer einzigen Spritze mehrere Impfstoffe gleichzeitig verabreicht, wird von einem "Kombinationsimpfstoff" gesprochen. Inzwischen können sechs Impfungen im Kindesalter mit einer einzigen Injektion verabreicht werden. Aber auch für Jugendliche und Erwachsenen sowie bei den Reiseimpfungen gibt es Kombinationen.

  • Konjugat-Impfstoffe

    Konjugat-Impfstoffe

    Das Immunsystem von Kindern unter zwei Jahren ist nicht in der Lage, Bakterien wirksam zu bekämpfen, die sich mit Kapseln tarnen. Deshalb wurde beispielsweise in den Impfstoffen gegen Meningokokken, Pneumokokken oder Haemophilus influenzae Typ b an einen Kapselbaustein ein Eiweiß gebunden ("konjugiert"). Durch diese "Kopplung" werden die Bakterienkapseln auch schon im frühen Kindesalter als "fremd" erkannt und ein Immunschutz kann aufgebaut werden.

  • Kortison

    Kortison

    In der Nebennierenrinde gebildetes Hormon, dass zur Klasse der Glukokortikoide gehört und auch als Medikament eingesetzt wird.

l

  • Lebendimpfstoff

    Lebendimpfstoff

    Die Krankheitserreger (Viren oder Bakterien) in einem Lebendimpfstoff wurden mit verschiedenen Methoden so abgeschwächt, dass sie sich zwar noch begrenzt im Körper vermehren können, aber nicht mehr krank machen.

  • Leukämie

    Leukämie

    Bösartige Erkrankung der weißen Blutkörperchen, im Volksmund "Blutkrebs".

  • Lungenentzündung

    Lungenentzündung

    Eine Lungenentzündung (Pneumonie) ist eine Entzündung der Lungenbläschen und/oder des Lungengewebes. Häufigste Ursache ist eine Infektion mit Bakterien wie Pneumokokken, Heamophilus influenzae Typ b (Hib) oder Staphylokokken, auch Viren wie das Grippe-Virus oder Pilze können zu einer Lungenentzündung führen. Typische Symptome sind Atembeschwerden, Husten und Fieber. Es kann zu schweren Verläufen und lebensbedrohlichen Komplikationen kommen. Besonders gefährdet sind Säuglinge und Kleinkinder, ältere Menschen sowie Patienten mit Vorerkrankungen.

m

  • M. Crohn

    M. Crohn

    Abkürzung für "Morbus Crohn"

  • Malariamittel

    Malariamittel

    Alle Medikamente, die gegen Malaria-Erreger eingesetzt werden: Chloroquin, Proguanil, Mefloquin, Atovaquon, Doxycyclin Artemisinderivate gehören zu den wichtigsten.

  • Meningitis

    Meningitis

    Medizinische Bezeichnung für "Hirnhautentzündung"

  • Mittelohrentzündung

    Mittelohrentzündung

    Eine akute Mittelohrentzündung geht meist von einer Infektion der Atemwege aus. Ihre wichtigsten Komplikationen sind ein zurückbleibender Erguss im Ohr sowie eine wiederholte oder chronische Mittelohrentzündung. Es besteht auch die Gefahr, dass sich die Entzündung auf benachbarte Regionen ausdehnt. Folgen sind dann z. B. eine Hirnhautentzündung, ein Hirnabszess oder Lähmungen im Gesicht. In schweren Fällen droht Schwerhörigkeit bis hin zur Taubheit.

  • Morbus Crohn

    Morbus Crohn

    Morbus Crohn ist eine chronische Darmentzündung, die erstmals von Dr. Burril Crohn beschrieben wurde. Neben Bauchschmerzen, Übelkeit und Durchfall können später auch Arthritis, Eiterherde auf der Haut, Risse in der Mundschleimhaut, eine Fettleber oder Augenentzündungen hinzukommen. Die Ursachen eines Morbus Crohn sind bis heute nicht eindeutig geklärt.

  • MS

    MS

    Abkürzung für "Multiple Sklerose"

  • Multiple Sklerose

    Multiple Sklerose

    Chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Im Gehirn und Rückenmark kommt es zu Schädigungen der Isolierschicht um die Nervenbahnen. Sehstörungen, Muskelschwäche und Lähmungen größerer oder kleinerer Körperbereiche sind einige der Folgen. Die Krankheit schreitet in Schüben fort, ihre Ursachen sind noch nicht endgültig geklärt.

n

  • Neugeborenenikterus

    Neugeborenenikterus

    Neugeborenen bauen in den ersten Lebenstagen vermehrt Blutfarbstoff ab. Gleichzeitig kann das dabei entstehende Bilirubin noch nicht so schnell in ausscheidungsfähiges Bilirubin umgewandelt werden. Daher kommt es zur typischen Neugeborenen-Gelbsucht. Gewöhnlich hat sich die Situation nach wenigen Tagen normalisiert.

  • Neuraminidasehemmer

    Neuraminidasehemmer

    Medikamente, die gegen Influenza-A- und -B-Viren wirken. Sie beeinträchtigen den Lebenszyklus dieser Viren. Sie werden vorbeugend oder zur Behandlung eingesetzt.

o

p

  • Pandemie

    Pandemie

    Eine weltweite Epidemie wird als "Pandemie" bezeichnet. Weltweit erkranken dann in allen Ländern und Erdteilen viele Menschen an einer Infektionskrankheit. Meist wandert eine Erkrankungswelle um die Erde. Eine Pandemie ist immer dann möglich, wenn ein Erreger sehr ansteckend ist und die meisten Menschen weder immun sind, noch sich in irgend einer Weise schützen können.

  • Pharmacopoe

    Pharmacopoe

    Innerhalb Europas verbindliche Regeln wie Arzneimittel zubereitet werden.

  • Pneumokokken-Konjugatimpfstoff

    Pneumokokken-Konjugatimpfstoff

    Konjugatimpfstoff, bei dem je nach Impfstoff die Bestandteile der Kapseln von 10 oder 13 verschiedenen Pneumokken-Typen an Proteinen konjugiert wurden (Abkürzungen für die Impfstoffe: PCV10, PCV13).

  • Pneumokokken-Polysaccharid-Impfstoff (PPSV23)

    Pneumokokken-Polysaccharid-Impfstoff (PPSV23)

    Kombinationsimpfstoff, der Bestandteile aus den Kapseln von 23 verschiedenen Pneumokken-Typen enthält

  • Polyarthritis

    Polyarthritis

    Entzündung an mehreren Gelenken (s. a. "Arthritis")

  • postexpositionelle Impfung

    postexpositionelle Impfung

    Manche Impfungen können bzw. sollten sogar gegeben werden, wenn eine Person bereits mit dem entsprechenden Erreger in Kontakt gekommen ist.

  • Puppenaugenphänomen

    Puppenaugenphänomen

    Gewöhnlich fixiert das Auge weiterhin einen Gegenstand, auch wenn der Kopf plötzlich gedreht wird. Während der ersten Tage nach der Geburt bewegen sich die Augen aber noch mit dem Kopf mit, wenn er schnell von jemand anderem bewegt wird. Das sieht aus wie die starren Augen einer Puppe. Verschwindet dieses Phänomen nach etwa 10 Lebenstagen nicht, sollte das Kind genauer untersucht werden, da diese Phänomen auf eine Gehirnerkrankung hinweisen kann.

r

  • Rachenabstrich

    Rachenabstrich

    Der Arzt entnimmt mit einem Wattestäbchen durch Tupfen oder leichtes Reiben aus dem Rachen eine Probe der dort vorhandenen Keime.

  • Riegelungsimpfung

    Riegelungsimpfung

    Wenn verhindert werden soll, dass sich eine Infektionskrankheit weiter ausbreitet, kann "ein Riegel vorgeschoben werden", indem alle Personen im näheren Umfeld des oder der Erkrankten geimpft werden.

s

  • Sarkome

    Sarkome

    Bösartige Tumore, die früh Metastasen ("Ableger") bilden.

  • Sepsis

    Sepsis

    Entzündungsreaktion auf eine Infektion mit Krankheitserregern, die sich über das Blut auf den ganzen Körper ausbreiten ("Blutvergiftung"), meist durch Bakterien verursacht (siehe "Bakteriämie")

  • Ständige Impfkommission

    Ständige Impfkommission

    Die Ständige Impfkommission (STIKO) ist ein unabhängiges Expertengremium mit Sitz am Robert Koch-Institut in Berlin, das Empfehlungen zur Durchführung von Schutzimpfungen erarbeitet.

  • STIKO

    STIKO

    Abkürzung für: Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut in Berlin

  • Sulfonamide

    Sulfonamide

    Sammelbezeichnung von vielseitig eingesetzten Medikamenten, die einen Schwefelanteil enthalten, sie werden z. B. gegen Bakterien oder Malaria-Erreger eingesetzt.

  • Superinfektion

    Superinfektion

    Der Begriff „Superinfektion“ wird in der Medizin meist gleichbedeutend mit „Sekundärinfektion“ verwendet. Dabei kommt es während einer Infektionskrankheit zu einem weiteren Infekt mit einem anderen Erreger. Am häufigsten sind Superinfektionen mit Bakterien, wenn das Immunsystem durch eine Virusinfektion geschwächt ist. Beispielsweise zählt zu den möglichen Komplikationen einer Virusgrippe eine bakterielle Lungenentzündung (Pneumonie).

t

  • Totimpfstoff

    Totimpfstoff

    Totimpfstoffe enthalten abgetötete Krankheitserreger entweder ganz oder in Teilen oder nur deren abgeschwächtes Gift.

v

  • Virus

    Virus

    Viren gehören zu den einfachsten Lebewesen, die wir kennen. Sie sind sehr klein und bestehen fast nur aus Erbmaterial. Um sich vermehren zu können, müssen sie den Stoffwechsel einer anderen Zelle "umprogrammieren". Diese baut dann wieder viele neue Viren.

  • Vokalisationsdifferenzierung

    Vokalisationsdifferenzierung

    Die Laute eines Babys werden mit etwa 5 Monaten immer differenzierter und es fügt sie zu rhythmischen Silbenketten (z.B.: ga-ga-ga, be-be-ba) zusammen.

13.03.2017 / MK