BVKJ-Präsident Dr. Thomas Fischbach appelliert an die GroKo-Unterhändler: "Jetzt müssen die Kinder in den Fokus der Politik!"

Kinder- und Jugendärzte hoffen nun, dass die Bürgerversicherung auch in den Koalitionsverhandlungen nicht mehr auftaucht.

"Die Bürgerversicherung ist vorerst vom Tisch. Vernunft hat gegen Ideologie gesiegt, Qualität und Wettbewerb in der medizinischen Versorgung kommen weiterhin allen Patienten zugute, auch den Kindern und Jugendlichen in unserem Land: gut so!!! Wir Kinder- und Jugendärzte hoffen nun, dass die Bürgerversicherung auch in den Koalitionsverhandlungen nicht mehr auftaucht. Und wir hoffen, dass die Koalitionsunterhändler auch bei allen anderen Gesundheitsthemen die konsequente Weiterentwicklung unseres Gesundheitssystems vorantreiben und dafür tragfähige Konzepte entwickeln. Wir wünschen uns vor allem eine Stärkung der Pädiatrie. Kinder und Jugendliche und speziell ihr gesundes Aufwachsen gehören in den Fokus der nächsten Bundesregierung. Wir brauchen dringend mehr Kinder- und Jugendärzte, damit Eltern nicht mehr wie bisher wegen Überfüllung der Praxen wochenlang auf Termine warten müssen oder sogar abgewiesen werden. Wir brauchen neue, den tatsächlichen Bedürfnissen kranker Kinder und Jugendlicher angepasste Bedarfsplanungsrichtlinien, damit auch unsere Patienten auf dem Land oder in den sozial benachteiligten Vierteln der Großstädte medizinisch bestmöglich versorgt werden können. Mit unserem Knowhow sind wir bereit, unseren Beitrag zu leisten."

Paper zur Bedarfsplanung ist für Politiker und jedermann zu finden unter: Positionspapier des BVKJ zur Bedarfsplanung
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16.01.2018 / www.kinderaerzte-im-netz.de
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