Nach der ersten Regel haben Mädchen ein erhöhtes Risiko für Eisenmangel

„Unkonzentriertheit, abfallende Schulleistung, Tagesschläfrigkeit, Blässe, Appetitlosigkeit, brüchige Fingernägel und Haare, eingerissene Mundwinkel und spröde Lippen sowie unruhige Beine bzw. Restless-Leg-Syndrom können eine Folge von Eisenmangel sein“, erklärt Dr. Hermann Josef Kahl, Kinder- und Jugendarzt sowie Bundespressesprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Auch häufige Infekte können mit einem Eisenmangel verbunden sein.

“Ob Eisenmangel vorliegt, kann der Kinder- und Jugendarzt mit einer Blutuntersuchung erkennen. Eine Ernährungsumstellung und bei Bedarf auch Nahrungsergänzungsmittel helfen dann, wieder einen Vorrat im Körper aufzubauen“, empfiehlt Dr. Kahl. Eisen ist u.a. in Fleisch, grünem Blattgemüse, Roter Beete, Kresse, Fisch, Eiern, Vollkorngetreideprodukten, Hülsenfrüchten und Nüssen enthalten. Übergewichtige und Heranwachsende mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn haben ebenso ein erhöhtes Risiko für Eisenmangel.

Quelle: Internist, PLoS One, Penn State College of Medicine News
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16.10.2017 / www.kinderaerzte-im-netz.de
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