Pflanzen und Grünflächen im Schulgelände wirken sich positiv aus

"Grüne Schulen“ könnten z.B. Unterricht im Freien, heimische Gärten, Gemüsegärten, „Trimm-dich-Pfade“, Bäume und vieles mehr bedeuten, sagte Professor Dr. Stephen Pont in einer Pressemitteilung der American Academy of Pediatrics.

Er und seine Kollegen fanden heraus, dass „grüne Schulen“ sich positiv auf die Herzgesundheit, Gewichtskontrolle, Aufmerksamkeitsdefizit / Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern und auf deren Stressabbau auswirken.

"Und außerhalb der Schulzeit können diese ‚grünen Schulen‘ für die Anwohner zur Verfügung stehen", fügte Pont hinzu, medizinischer Direktor des Texas Center for the Prevention and Treatment of Childhood Obesity.

Für ihre Präsentation fasste das Team um Pont die Ergebnisse der bisher veröffentlichten Studien zum Thema „Potenzielle Vorteile von ‚grünen Schulen‘“ zusammen.

"Viele Ärzte und Gesundheitsexperten verbringen ihre Freizeit gerne in der Natur, aber wir vergessen oft, dass die Natur sehr hilfreich für die Gesundheit unsere Patienten sein kann, sowohl für die Vorsorge als auch zur Verbesserung vieler medizinischer Probleme", so Pont.

Die Forschungsarbeit, die bei der Konferenz vorgestellt wurde, gilt als vorläufig, bis sie in einer Fachzeitschrift veröffentlicht ist.

Quelle: HealthDay, AAP



26.10.2017 / www.kinderaerzte-im-netz.de
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