Pressemitteilung der Münchner Kinder- und Jugendärzte zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes

Die Kinder- und Jugendärzte in der Landeshauptstadt und dem Landkreis München bitten die Bevölkerung dringend bei jedem Besuch einer der Münchner Kinderkliniken, Ambulanzen, Bereitschaftspraxen und den Praxen der niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Mit Ausbruch der Coronakrise zögerten die medizinischen Fachangestellten, Kinderkrankenschwestern, Pfleger, Assistenzärzte und Fachärzte zu keiner Zeit, ihre jungen Patienten mit viel Engagement weiter zu versorgen.
Es ist ein Zeichen des Respektes und eine in vielen Ländern bewährte, einfache und effektive Schutzmaßnahme, durch Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, die durchaus auch selbstgenäht sein kann, die Ansteckung des Gegenübers zu verhindern.

Wir versorgen in unseren Einrichtungen neben infektiös Erkrankten unter anderem auch Früh- und Neugeborene, Kinder mit Krebs und Störungen des Immunsystems, Kinder mit Anfallsleiden und schweren neurologischen oder psychischen Störungen. Alle diese sind durch die Infektion mit dem neuen Coronavirus gefährdet, schwer zu erkranken, und bedürfen unser aller Schutz.
Unsere Praxen und Kliniken unternehmen seit Wochen enorme Anstrengungen, um die Gesundheit der Patienten und Mitarbeitenden maximal zu schützen. Begleitpersonen oder Besuche in der Erwachsenenmedizin sind weitestgehend untersagt – das gilt nicht für die Kindermedizin. Gerade deshalb ist es wünschenswert, dass Angehörige und junge Patienten auch aktiv einen Beitrag für die Sicherheit und Gesundheit aller leisten und ebenfalls Mund-Nasen-Schutz tragen. Tragen Ärzte und/oder Assistenz- und Pflegepersonal sowie erkrankte Kinder- und Jugendliche mit ihren Begleitpersonen alle einen Mund-Nasen-Schutz, sinkt die Ansteckungsgefahr für alle Beteiligten erheblich.
Die gefürchtete Tröpfcheninfektion durch lautes Sprechen, Lachen oder Husten und Niesen, wird so deutlich verringert.

Sollten Patienten und deren Familien keinen Mund-Nase-Schutz organisieren können, bitten wir vor Aufsuchen unserer Einrichtungen um Kontaktaufnahme, um für diese Familien eine schnelle Lösung zu finden.

Weiter Informationen finden Sie auch beispielsweise unter maskeauf.de #maskeauf

Gez.

  • Dr. med. Armin Grübl, Ltd. Oberarzt, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, München Klinik Schwabing, Kinderpoliklinik MRI/TUM
  • Dr. med. Dr. med. univ. Florian Bauer, Ltd. Oberarzt, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, München Klinik Harlaching
  • Prof. Dr. med. Jochen Peters, Chefarzt, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Klinikum Dritter Orden München
  • Pof. Johannes Hübner, Ltd. Oberarzt Haunersche Kinderspital, Ludwigs-Maximilians-Universität München
  • Dr. med. Gabi Haus, Philipp Schoof, Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.
  • Drs. med. Thomas Fendel und Gunther Döring, Paednetz München

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Dies ist eine Pressemeldung des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte e.V.
(BVKJ) in München. Der Abdruck dieser Pressemeldung oder von Teilen des Artikels ist unter folgender Quellenangabe möglich: www.kinderaerzte-im-netz.de. Bei Veröffentlichung in Online-Medien muss die Quellenangabe auf diese Startseite oder auf eine Unterseite des BVKJ-Elternportals verlinken. Fotos und Abbildungen dürfen grundsätzlich nicht übernommen werden.






23.04.2020 / www.kinderaerzte-im-netz.de
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