Studie: Skihelme verhindern schwere Verletzungen

Eine aktuelle Studie des Kinderkrankenhauses in Colorado (Children's Colorado) konzentrierte sich auf Helmsicherheit und Verletzungsprävention bei jungen Skifahrern und Snowboardern. Das Ergebnis: Kinder, die einen Helm beim Skifahren oder Snowboarden tragen, erleiden weniger schwere Kopfverletzungen und verletzen sich auch insgesamt weniger schwer, im Vergleich zu Kindern, die durch keinen Helm geschützt sind. Die Forschung wurde im „Journal of Pediatric Surgery“ im Februar 2017 veröffentlicht.

Das Team um Dr. Steven Moulton, medizinischer Direktor des Trauma-Programms des Children's Colorado, analysierte die Daten des Traumazentrums in Colorado zu Verletzungen, die sich Heranwachsende beim Skifahren oder Snowboarden in den letzten 16 Jahren zugezogen hatten (die Kinder waren im Alter von 3 bis 17 Jahren). Zusätzlich zu den Vorteilen des Helmgebrauchs stellten Dr. Moulton und sein Team fest, dass junge Colorado-Bewohner fast doppelt so häufig einen Helm zum Zeitpunkt der Verletzung auf dem Kopf hatten, verglichen mit Besuchern aus anderen Staaten.

"Für viele Eltern in Colorado sind diese Erkenntnisse keine Überraschung. Dennoch sollten wir die Allgemeinheit daran erinnern, dass ein Helm zwar schützt, aber keine Entschuldigung für risikoreiches Fahren ist", warnte Dr. Moulton. "Das Tragen eines Helms senkt das Risiko einer ernsthaften Kopfverletzung - aber verhindert nicht andere schwere Körperverletzungen."

Quelle: ScienceDaily, Children’s Hospital Colorado, Journal of Pediatric Surgery

21.03.2017 / www.kinderaerzte-im-netz.de
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