Corona-Impfung gegen COVID-19
(Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2)

Krankheitsbild

Die Erkrankung COVID-19 wird durch das Coronavirus SARS-CoV-2 hervorgerufen. Eine Infektion kann unterschiedlich schwer verlaufen. Häufigste Symptome sind Husten, Fieber und Schnupfen sowie Störungen des Geruchs- und Geschmackssinns. Es kann auch zu einer Lungenentzündung bis hin zum Lungenversagen und weiteren Komplikationen sowie zu Langzeitfolgen kommen.

Übertragung und Vorkommen

Das Coronavirus SARS-CoV-2 wird hauptsächlich durch Tröpfchen und Aerosole übertragen, die beim Husten und Niesen oder auch beim Atmen und Sprechen freigesetzt und von anderen eingeatmet werden. Seit März 2020 besteht eine Corona-Pandemie mit einer weltweiten Verbreitung des Erregers.

Vorbeugung

Um die Corona-Pandemie einzudämmen, gelten eine Reihe Corona-Maßnahmen.

Es stehen Impfstoffe gegen COVID-19 zur Verfügung, die für verschiedene Altersgruppen zugelassen sind.

Impfstoff

Es sind verschiedene Impfstoffe gegen COVID-19 zugelassen.

Impfempfehlung

Die Ständige Impfkommission STIKO empfiehlt die Impfung gegen COVID-19 für alle Erwachsenen sowie für alle Kinder und Jugendlichen ab dem Alter von 12 Jahren. Für Kinder von 5 bis 11 Jahren wird die Impfung bei bestimmten Vorerkrankungen sowie bei Kontakt zu Risikogruppen empfohlen.

 

Unser Rat für Sie:

Die Impfung gegen COVID-19 wird für alle ab dem Alter von 12 Jahren empfohlen. Für Kinder ab 5 Jahren ist ebenfalls ein Impfstoff zugelassen. Lassen Sie sich zur Impfung Ihres Kindes am besten bei Ihrer Kinderärztin oder Ihrem Kinderarzt individuell beraten.

Bei allgemeinen Fragen können Sie sich auch an die Experten der Universitätsklinik Mainz wenden. 

Krankheitsbild COVID-19

Symptome und Verlauf von COVID-19

Die Erkrankung COVID-19 (Corona Virus Disease 2019) wird durch das Coronavirus SARS-CoV-2 (Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom-Coronavirus-2) hervorgerufen. Von der Ansteckung bis zum Auftreten erster Krankheitszeichen dauert es im Mittel vier bis sechs Tage. Der Zeitpunkt, zu dem Studiendaten zufolge 95 Prozent der Infizierten Symptome entwickelt haben, liegt bei 11,7 Tagen.

Eine Infektion mit dem Coronavirus kann unterschiedlich schwer verlaufen. Diese kann ganz ohne Krankheitszeichen bleiben, mit milden Symptomen einhergehen oder auch einen schweren, lebensbedrohlichen Verlauf nehmen. Etwa jeder zehnte Erkrankte muss im Krankenhaus behandelt werden.

Häufigstes Symptom einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 ist Husten, der bei 42 Prozent auftritt. Knapp ein Drittel der Betroffenen hat Schnupfen, etwa ein Viertel bekommt Fieber. Bei fast jedem fünften Erkrankten machen sich Störungen des Geruchs- oder Geschmackssinns bemerkbar. Weitere mögliche Symptome sind Halsschmerzen, Bindehautentzündung, Atemnot, Lymphknotenschwellung, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Abgeschlagenheit. Auch über Übelkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall wird berichtet.

Außer an den Atemwegen kann das Coronavirus SARS-CoV-2 auch an anderen Organsystemen zu Komplikationen und Folgeerkrankungen führen: An der Haut können Ausschlag sowie Veränderungen auftreten, die einer Nesselsucht oder Frostbeulen ähneln. Vor allem bei schwerer Infektion der Atemwege kann es auch zu Schädigungen und Entzündungen des Herzmuskels, Herzschwäche, Herzinfarkt oder Herzrhythmusstörungen kommen. Bei schwerem Verlauf besteht außerdem aufgrund einer krankhaft vermehrten Blutgerinnung ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel (Embolien). Störungen der Leber oder Niere sind ebenfalls möglich. In einzelnen Fällen wurden auch entzündliche Erkrankungen des Nervensystems, des Gehirns oder der Hirnhaut beobachtet. Insbesondere bei schwer an COVID-19 Erkrankten können auch weitere Infektionen hinzukommen. In einigen Fällen sind schwere Entzündungsreaktionen (Hyperinflammationssyndrom) mit einem lebensbedrohlichen Versagen mehrerer Organe aufgetreten.

Schwere Verläufe von COVID-19 sind zwar auch bei jüngeren Menschen und ohne bekannte Vorerkrankungen möglich. Bei einigen Personengruppen werden jedoch schwere Erkrankungen häufiger beobachtet: Dazu zählen ältere Menschen sowie Menschen mit starkem bis sehr starkem Übergewicht, Schwangere, Menschen mit Down-Syndrom (Trisomie 21) oder mit Vorerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, chronischen Lungenerkrankungen, chronischen Nieren- oder Lebererkrankungen, neurologisch-psychiatrischen Erkrankungen wie beispielsweise Demenz, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Krebserkrankungen oder einer Schwächung des Immunsystems durch eine Erkrankung oder bestimmte Medikamente. Rauchen scheint das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf ebenfalls zu erhöhen.

Noch Wochen bis Monate nach einer Erkrankung an COVID-19 können Symptome bestehen oder neu auftreten. Langzeitfolgen, die mehr als vier Wochen nach der akuten Infektion vorliegen, werden als Long COVID bezeichnet. Dauern Beschwerden noch nach 12 Wochen an bzw. treten neu auf und können nicht anderweitig erklärt werden, spricht man von einem Post-COVID-Syndrom. Zu den häufig berichteten Beschwerden zählen Müdigkeit, Erschöpfung und eingeschränkte Belastbarkeit, Kurzatmigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Schlafstörungen, Muskelschwäche und -schmerzen sowie psychische Probleme wie depressive Symptome und Ängstlichkeit. Darüber hinaus werden auch Einschränkungen der Funktion von Lunge, Leber oder Nieren, Herzmuskelentzündungen sowie das Neuauftreten eines Diabetes mellitus beobachtet. Zuverlässige Daten, wie groß der Anteil an Erkrankten mit Langzeitfolgen ist, liegen noch nicht vor.  

In der Schwangerschaft erhöht eine SARS-CoV-2-Infektion das Risiko für Komplikationen wie Präeklampsie (sogenannte Schwangerschaftsvergiftung, die mit Bluthochdruck, Eiweiß im Urin und Wassereinlagerungen im Gewebe einhergeht) sowie für eine Frühgeburt. In einigen Studien wurden ein erhöhtes mütterliches Sterberisiko sowie ein erhöhtes Risiko für Totgeburten bei infizierten im Vergleich zu nicht infizierten Schwangeren beschrieben. Die Studienlage ist hier jedoch nicht eindeutig.  

Ob sich eine Infektion der Mutter auf das Ungeborene auswirkt, ist derzeit noch nicht sicher geklärt. Grundsätzlich kann jedoch hohes Fieber im ersten Schwangerschaftsdrittel das Risiko von Komplikationen und Fehlbildungen erhöhen. Nach der Geburt zeigen Säuglinge von Schwangeren, die positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet wurden, in den meisten Fällen keine Krankheitszeichen.

Kinder sind für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 weniger empfänglich und scheinen auch weniger ansteckend zu sein. Grundsätzlich ist eine Übertragung von und innerhalb jeder Altersgruppe möglich und COVID-19-Ausbrüche treten sowohl in Kitas als auch in Schulen auf.

Der Verlauf einer Erkrankung an COVID-19 bleibt meist mild oder es treten gar keine Beschwerden auf. Unter den Krankheitszeichen stehen Husten, Fieber und Schnupfen im Vordergrund. Auch allgemeine Krankheitszeichen, Halsschmerzen, Muskelschmerzen, Störungen des Geruchs- und Geschmackssinns, Atemnot und andere Symptome können auftreten. Magen-Darm-Beschwerden sind häufiger als bei Erwachsenen und auch ohne Krankheitszeichen der Atemwege möglich.

Infizierte Kinder ohne Krankheitszeichen tragen vermutlich weniger Viren in sich als Kinder mit Symptomen.

Schwere Krankheitsverläufe entwickeln sich nur selten und betreffen insbesondere Säuglinge und Kleinkinder sowie Kinder mit Vorerkrankungen.

In Einzelfällen wird bei Kindern ein Pädiatrisches Inflammatorisches Multisystemisches Syndrom (PIMS) beobachtet. Dabei handelt es sich um eine Entzündungskrankheit mit Fieber, Magen-Darm-Beschwerden und Herzproblemen. Dies kann in Kombination mit einem Schocksyndrom (toxic shock syndrome, TSS) auftreten, bei dem unter anderem ein Blutdruckabfall hinzukommt.

Weitere Informationen finden Sie im Steckbrief zu SARS-CoV-2 und COVID-19 des Robert Koch-Instituts (RKI). Informationen zu COVID-19 im Kindesalter bieten auch die Internetseiten der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI).

 

Erkennung und Behandlung von COVID-19

Eine Infektion mit dem Coronavirus-SARS-CoV-2 lässt sich allein anhand der Krankheitszeichen meist nicht eindeutig erkennen und nicht sicher von anderen Atemwegserkrankungen wie Erkältung oder Grippe unterscheiden. Bei Symptomen, die auf COVID-19 hindeuten, sollten Sie zu Hause bleiben und telefonisch ärztlichen Rat einholen. In der Regel erhalten Sie dann einen Test auf das Coronavirus SARS-Cov-2. Wer Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatte, sollte ebenfalls zu Hause bleiben, auch wenn (noch) keine Symptome vorliegen, und sich an das Gesundheitsamt wenden.

Wird bei Ihnen eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 durch einen positiven PCR-Test bestätigt, wird das Gesundheitsamt für Sie eine Isolierung anordnen und über eine Quarantäne von Kontaktpersonen entscheiden. Dabei gelten eine Reihe Auflagen, die Ihnen das Gesundheitsamt bzw. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin erläutern.

Im Mittelpunkt der Therapie von COVID-19 stehen unterstützende Maßnahmen entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes sowie die Behandlung eventueller Grunderkrankungen. Ggf. werden direkt antiviral oder immunmodulatorisch wirksame Medikamente eingesetzt.

 

Übertragung und Vorkommen des Coronavirus SARS-CoV-2

Das Coronavirus SARS-CoV- 2 wird hauptsächlich durch Tröpfchen sowie Aerosole übertragen, die Infizierte beim Husten und Niesen oder auch beim Atmen und Sprechen versprühen. Während größere Tröpfchen schnell zu Boden sinken, können kleinere Aerosole längere Zeit in der Luft schweben und sich in geschlossenen Räumen verteilen. Eine Ansteckung kann erfolgen, wenn solche virushaltigen Flüssigkeitspartikel beim Einatmen an die Schleimhäute der Nase oder des Mundes einer anderen Person gelangen. Auch eine Übertragung über die Hände, die mit der Mund- oder Nasenschleimhaut in Kontakt kommen, sowie über verunreinigte Oberflächen insbesondere in der unmittelbaren Umgebung von infizierten Personen, ist nicht auszuschließen.

Das Coronavirus SARS-CoV-2 kommt weltweit vor. Das Virus wurde erstmals im Dezember 2019 in China identifiziert. Nachdem festgestellt wurde, dass es mit dem bereits bekannten SARS-Erreger eng verwandt ist, wurde es SARS-CoV-2 (Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom-Coronavirus-2) genannt. Im März 2020 wurde der COVID-19-Ausbruch von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Pandemie erklärt.

Weltweit sind nach Angaben der WHO bislang mehr als 281 Millionen Fälle aufgetreten, rund 5,4 Millionen Menschen sind mit oder an COVID-19 verstorben. In Deutschland liegt die Zahl der gemeldeten Fälle nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei mehr als 7,1 Millionen, die Zahl der mit oder an COVID-19 Verstorbenen bei über 111.000.

 

Virusvarianten von SARS-CoV-2

Durch Mutationen sind Varianten des Coronavirus SARS-CoV-2 entstanden, die als besorgniserregend gelten.

Im September 2020 wurde im Vereinigten Königreich erstmals eine neue Virusvariante von SARS-CoV-2 nachgewiesen, die als Alpha (B.1.1.7) bezeichnet wird. Im Dezember 2020 wurde in Südafrika eine weitere Virusvariante gefunden, die Beta (B.1.351) genannt wird. Die Variante Gamma (P.1, B.1.1.28.1) wurde erstmals im brasilianischen Staat Amazonas nachgewiesen. Die Virusvariante Delta (B.1.617.2) wurde im Oktober 2020 erstmals in Indien entdeckt. Im November 2021 wurde von südafrikanischen Gesundheitsbehörden von einer weiteren Variante berichtet, die als Omikron (B.1.1.529) bezeichnet wird; diese Variante wurde bereits in verschiedenen Ländern weltweit nachgewiesen, darunter auch in Deutschland.

In Deutschland zirkuliert derzeit fast ausschließlich die Virusvariante Delta. Diese hat die Variante Alpha verdrängt, die sich in den ersten Monaten des Jahres 2021 stark verbreitet hatte. Die Delta-Variante ist besonders ansteckend. Aktuell wird auch eine rasante Verbreitung der Variante Omikron beobachtet, die sich nach den Erkenntnissen aus anderen Ländern noch deutlich schneller und effektiver verbreitet als die bisherigen Virusvarianten. Weitere Varianten werden in Deutschland derzeit nur sehr selten nachgewiesen.

Die Situation kann sich kurzfristig ändern, daher wird Rahmen der Coronavirus-Surveillance bundesweit vermehrt sequenziert, das heißt, das Erbgut von SARS-CoV-2 untersucht.

 

Vorbeugung

Um die Verbreitung des Coronaviirus SARS-CoV-2 einzudämmen, gelten eine Reihe Einschränkungen des öffentlichen Lebens sowie Kontaktbeschränkungen. Bitte beachten Sie die Corona-Regeln, die derzeit in Ihrem Bundesland und in Ihrer Stadt bzw. Gemeinde sowie in Einrichtungen wie Kitas und Schule oder an Ihrem Arbeitsplatz gelten. Um sich und andere vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu schützen, sollten wichtige Verhaltensregeln und die AHA+L+A-Formel eingehalten werden: Abstand halten, Hygiene beachten, im Alltag Maske tragen, regelmäßig lüften und die Corona-Warn-App nutzen.

Der wirksamste Scutz gegen COVID-19 ist die Impfung. Für vollständig geimpfte Personen – wie auch für Personen, die von einer Erkrankung an COVID-19 genesen sind – gelten einige Erleichterungen und Ausnahmen von aktuellen Corona-Maßnahmen. Da sich manche Personen trotz Impfung oder trotz durchgemachter Erkrankung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 anstecken und das Virus auf andere übertragen, gelten auch für Geimpfte und Genesene die Empfehlungen der AHA+L+A-Formel sowie die Pflichten zum Tragen von Masken.

Corona-Impfung gegen COVID-19

Impfstoffe gegen COVID-19

Gegen COVID-19 sind in der Europäischen Union und damit auch in Deutschland der mRNA-Impfstoff Comirnaty (BioNTech/Pfizer) ab dem Alter von 12 Jahren beziehungsweise in einer niedrigeren Dosierung ab dem Alter von 5 Jahren, der mRNA-Impfstoff Spikevax (Moderna) ab dem Alter von 12 Jahren, die beiden Vektorimpfstoffe Vaxzevria (AstraZeneca) und CO­VID-19 Vac­ci­ne Jans­sen (Johnson & Johnson) sowie der proteinbasierte Impfstoff Nuvaxovid (Novavax) ab dem Alter von 18 Jahren zugelassen.   

RNA-Impfstoffe enthalten einen Teil des Erbguts von SARS-CoV-2 in Form von Boten-RNA (messenger RNA, mRNA). Diese stellen den Bauplan für die Bildung eines Oberflächeneiweißes von SARS-CoV-2, das sogenannte Spikeprotein, bereit. Nach der Impfung lesen einige Körperzellen die Anweisungen in der mRNA und bilden vorübergehend selbst das Spikeprotein.

Die Vektorimpfstoffe gegen COVID-19 basieren auf Adenoviren, die für den Menschen harmlos sind. Diese Viren wurden gentechnisch so verändert, dass sie in ihrem Erbgut den Bauplan für das Spikeprotein enthalten und somit als „Genfähre“ dienen. Auch nach Verabreichung dieses Impfstoffs wird das Spikeprotein von einigen Körperzellen selbst produziert.

Der proteinbasierte VLP-Impfstoff enthält direkt biotechnologisch hergestellte Spikeproteine. Diese lagern sich spontan zusammen und bilden Partikel, die strukturell Viren ähneln (virusähnliche Partikel, virus-like Partikels, VLP). Um eine bessere Immunantwort zu erzielen, wird dem Impfstoff ein Wirkverstärker (Adjuvans) zugesetzt.

Die Impfstoffe bereiten den Körper darauf vor, eine Erkrankung an COVID-19 abzuwehren: Das nach der Impfung gebildete beziehungsweise im Impfstoff enthaltene Spikeprotein wird vom Immunsystem als fremd erkannt und ruft als Antigen eine Immunantwort hervor: Zur Bekämpfung werden Antikörper gebildet und T-Zellen (weiße Blutkörperchen) aktiviert. Dadurch erkennt das Immunsystem bei einem späteren Kontakt der geimpften Person mit SRAS-CoV-2 das Virus und ist in der Lage, es abzuwehren.

Zahlreiche weitere Impfstoffe befinden sich in der Entwicklung.

 

Anwendung der Impfstoffe gegen das Coronavirus SARS-CoV-2

Bei den beiden zugelassenen mRNA-Impfstoffen gegen COVID-19 sind zur Immunisierung zwei Dosen erforderlich, die in der Regel in den Oberarm gespritzt werden.

Zwischen den beiden Dosen des mRNA-Impfstoffs Comirnaty (BioNTech/Pfizer) beträgt der empfohlene Abstand 3 bis 6 Wochen. Zwischen den beiden Dosen des mRNA-Impfstoffs Spikevax (Moderna) sollten 4 bis 6 Wochen liegen. Die Ständige Impfkommission STIKO empfiehlt, im Alter unter 30 Jahren ausschließlich Comirnaty anzuwenden.

Auch zur Immunisierung mit dem vektorbasierten COVID-19-Impfstoff Vaxzevria (AstraZeneca) sind zwei Dosen erforderlich. Diese können gemäß Zulassung im Abstand von 4 bis 12 Wochen verabreicht werden. Die Ständige Impfkommission STIKO empfiehlt einen Abstand von 9 bis 12 Wochen zwischen diesen beiden Impfungen. Der Impfstoff wird von der STIKO erst ab dem Alter von 60 Jahren empfohlen. Personen, die einmal mit Vaxzevria geimpft wurden, empfiehlt die STIKO anstelle der zweiten Dosis Vektorimpfstoff eine Dosis eines mRNA-Impfstoffs in einem Abstand von mindestens 4 Wochen (heterologes Impfschema).

Falls der empfohlene Abstand überschritten wurde, muss die Impfserie nicht von vorn begonnen werden, sondern kann fortgesetzt werden.

Die Impfung mit dem Vektorimpfstoff COVID-19 Vaccine Janssen (Johnson & Johnson) sollte der STIKO zufolge ebenfalls erst ab dem Alter von 60 Jahren erfolgen. Bei diesem Impfstoff ist gemäß Zulassung nur eine Dosis erforderlich. Die STIKO empfiehlt jedoch allen Personen unabhängig vom Alter, die bisher eine Impfung mit dem COVID-19-Impfstoff Janssen erhalten haben, zur Optimierung der Grundimmunisierung eine weitere Impfung mit einem mRNA-Impfstoff in einem Abstand von mindestens 4 Wochen.

Ungeimpfte Personen, die eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, sollen der STIKO zufolge in einem Abstand von mindestens 3 Monaten eine Impfstoffdosis erhalten.

Personen, die nach der ersten Impfstoffdosis eine gesicherte SARS-CoV-2-Infektion im Abstand von unter 4 Wochen zur vorangegangenen Impfung hatten, erhalten in der Regel im Rahmen der Grundimmunisierung eine zweite Impfstoffdosis in einem Abstand von mindestens 3 Monaten zur Infektion. Die Verabreichung der zweiten Impfstoffdosis ist bereits ab 4 Wochen nach Abklingen der Symptome möglich. Tritt eine SARS-CoV-2-Infektion in einem Abstand von 4 oder mehr Wochen zu einer vorherigen einmaligen Impfung auf, ist keine weitere Impfung zur Grundimmunisierung notwendig.

Die STIKO empfiehlt allen Personen ab 18 Jahren nach erfolgter Grundimmunisierung im Abstand von mindestens 3 Monaten eine Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (Einzelheiten siehe „Wer eine Auffrischimpfung erhalten sollte“).

Eine gleichzeitige Gabe von COVID-19-Impfstoffen mit anderen Totimpfstoffen ist möglich. Dazu zählt unter anderem die Impfung gegen Grippe, sofern sie mit Totimpfstoff durchgeführt wird. Dabei ist zu beachten, dass bei der gleichzeitigen Impfung gegen Grippe und COVID-19 häufiger vorübergehende Impfreaktionen auftreten können als bei der Impfung an unterschiedlichen Terminen.

Da der Impfstoff Nuvaxovid (Novavax) erst vor kurzem eine Zulassung für Europa erhalten hat, gibt es noch keine Impfempfehlung der STIKO speziell für diesen Impfstoff. Aktuell ist Nuvaxovid in Deutschland noch nicht verfügbar.

Für die Organisation der Corona-Impfung sind die Bundesländer zuständig. Informationen, wie Sie sich in Impfzentren für die Impfung anmelden können, bieten die Internetseiten der Bundesländer. Arztpraxen regeln die Terminvergabe für Corona-Impfungen selbst. Außerdem sind Impfungen für Beschäftigte oder Angehörige von Beschäftigten durch Betriebsärztinnen und -ärzte möglich. Weitere Infos – auch zu besonderen Impfaktionen vor Ort, bei denen Sie teilweise ohne Anmeldung geimpft werden können – finden Sie zudem unter "Corona-Schutzimpfung".

 

Wirksamkeit der COVID-19-Impfstoffe

Nach derzeitigem Kenntnisstand weisen die mRNA-Impfstoffe gegen COVID-19 eine Wirksamkeit von bis zu 95 Prozent auf. Die Auswertung der Studiendaten zum mRNA-Impfstoff Comirnaty von BioNTech/Pfizer ergab, dass die Zahl der vollständig Geimpften ab dem Alter von 16 Jahren, die COVID-19 jeglicher Schwere entwickelten, um 95 Prozent niedriger lag als die Zahl der entsprechend Erkrankten in der Kontrollgruppe. Bei 12- bis 15-Jährigen betrug die Wirksamkeit bis zu 100 Prozent. In einer Studie mit Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren lag die Wirksamkeit bei 90,7 Prozent. Im Studienprogramm zum mRNA-Impfstoff Spikevax von Moderna traten unter den Geimpften ab 18 Jahren im Vergleich zur Kontrollgruppe 94,1 Prozent weniger Erkrankungen jeglicher Schweregrade auf. Bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren war die Wirksamkeit ähnlich.

Für den Vektorimpfstoff Vaxzevria von AstraZeneca liegt die Wirksamkeit laut Fachinformation bei rund 60 Prozent. Dies ergaben Studien, in denen im Vergleich zur Kontrollgruppe 59,5 Prozent weniger Teilnehmer, die nach dem Standardimpfschema mit einem Abstand von vier bis zwölf Wochen geimpft worden waren, an COVID-19 jeglicher Schwere erkrankten.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts bieten nach derzeitigem Kenntnisstand die mRNA-Impfstoffe Comirnaty (BioNTech/Pfizer) und Spikevax (Moderna) sowie der Vektorimpfstoff Vaxzevria (AstraZeneca) eine Wirksamkeit von etwa 90 Prozent gegen eine schwere Erkrankung an COVID-19, die beispielsweise eine Behandlung im Krankenhaus erfordert, und eine Wirksamkeit von etwa 75 Prozent gegen eine Erkrankung jeder Schwere an Variante Delta. Erste Studienergebnisse zeigen, dass die Wirksamkeit einer Grundimmunisierung gegenüber einer symptomatischen Infektion durch die Omikron-Variante deutlich geringer ist als gegenüber einer Erkrankung durch die Variante Delta. Nach etwa 15 Wochen kann nicht mehr von einem ausreichenden Schutz gegenüber einer Erkrankung durch Omikron ausgegangen werden. Nach einer Auffrischimpfung mit Comirnaty wurde eine gute Wirksamkeit gegenüber Omikron festgestellt.

Der Vektorimpfstoff COVID-19 Vaccine Janssen von Johnson & Johnson weist gemäß Fachinformation bezüglich der Verhinderung von COVID-19 jeglicher Schwere eine Wirksamkeit von 67 Prozent auf. Die Wirksamkeit bezüglich der Verhinderung von schweren Erkrankungen an COVID-19, die zum Beispiel eine Behandlung im Krankenhaus notwendig machen, lag in den Zulassungsstudien bei etwa 100 Prozent. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts deuten jedoch aktuelle Studien darauf hin, dass für diesen Impfstoff eine geringere Wirksamkeit gegenüber der Delta-Variante besteht. Eine schwere, durch die Delta-Variante verursachte Erkrankung, die eine Behandlung im Krankenhaus erfordert, kann eine einzelne Dosis dieses Impfstoffs nur zu etwa 70 Prozent verhindern.

Der proteinbasierte Impfstoff Nuvaxovid von Novavax zeigte laut Fachinformation in Zulassungsstudien eine Wirksamkeit von rund 90 Prozent gegenüber Erkrankungen an COVID-19 jeglicher Schwere. Während der Durchführung der Studien zirkulierten vor allem das ursprüngliche SARS-CoV-2 sowie die Varianten Alpha und Beta. Zur Wirksamkeit gegenüber anderen Virusvarianten, einschließlich Omikron, liegen derzeit nur begrenzte Daten vor

 

Wer geimpft sein sollte

Die Ständige Impfkommission STIKO empfiehlt die Impfung gegen COVID-19 für alle Erwachsenen.

Die STIKO empfiehlt auch allen Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren eine Impfung gegen COVID-19 mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty (BioNTech/Pfizer).

Darüber hinaus empfiehlt die STIKO Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren mit Vorerkrankungen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19 haben, die Impfung gegen SARS-CoV-2 mit dem Kinderimpfstoff Comirnaty. Zu den Grunderkrankungen, die mit einem erhöhten Risiko für schwere COVID-19-Verläufe bei Kindern und Jugendlichen einhergehen, zählen starkes Übergewicht (Adipositas), eingeschränkte Immunfunktion (Immundefizienz oder Immunsuppression), bestimmte angeborene Herzfehler, schweres oder unkontrolliertes Asthma, schwere Herzinsuffizienz, schwere pulmonale Hypertonie (Lungenhochdruck), chronische Lungenerkrankung mit einer anhaltenden Einschränkung der Lungenfunktion, chronische Niereninsuffizienz, chronische neurologische oder neuromuskuläre Erkrankungen, bösartige Erkrankungen, Trisomie 21 (Down-Syndrom), syndromale Erkrankungen mit schwerer Beeinträchtigung sowie ein nicht ausreichend ein­gestellter Diabetes mellitus.

Außerdem wird die Impfung ebenfalls 5- bis 11-Jährigen empfohlen, in deren Umfeld sich Angehörige oder andere Kontaktpersonen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf befinden, die selbst nicht geimpft werden können oder bei denen die Impfung möglicherweise nicht zu einem ausreichenden Schutz führt.

Eine allgemeine Impfempfehlung der STIKO für nicht vorerkrankte Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren besteht derzeit nicht. Bei individuellem Wunsch können auch Kinder dieser Altersgruppe ohne Vorerkrankung nach ärztlicher Aufklärung geimpft werden.

Die STIKO spricht sich nachdrück­lich dagegen aus, dass der Zugang von Kindern und Jugendlichen zur Teilhabe an Bildung, Kultur und anderen Aktivitäten des sozialen Lebens vom Vorliegen einer Impfung abhängig gemacht wird.

Die STIKO hat auch eine Impfempfehlung für ungeimpfte Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel sowie für ungeimpfte Stillende ausgesprochen. Bei Schwangeren wird eine COVID-19-Impfung mit zwei Dosen Comirnaty (BioNTech/ Pfizer) empfohlen.

Stillenden wird eine COVID-19-Impfung mit zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffs empfohlen. Stillende unter 30 Jahren sollen mit Comirnaty geimpft werden.

Die STIKO empfiehlt die Impfung gegen COVID-19 auch ausdrücklich Frauen im gebärfähigen Alter, insbesondere mit Kinderwunsch, um bei einer zukünftigen Schwangerschaft geschützt zu sein.

Die STIKO empfiehlt auch ungeimpften Personen mit einer Immunschwäche (Immundefizienz) eine Impfung mit mRNA-Impfstoff. Die Impfserie besteht aus zwei Dosen im Abstand von 3 bis 6 bzw. 4 bis 6 Wochen (je nach Impfstoff). Wer als erste Impfstoffdosis einen vektorbasierten Impfstoff erhalten hat, sollte als weitere Impfstoffdosis einen mRNA-Impfstoff im Abstand von mindesten 4 Wochen erhalten.

 

Wer eine Auffrischimpfung erhalten sollte

Die STIKO empfiehlt allen Personen ab dem Alter von 18 Jahren eine Auffrischimpfung (Boosterimpfung). Diese sollte in der Regel 3 Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung erfolgen. Die Auffrischimpfung soll mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen. Für Personen unter 30 Jahren und für Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel wird ausschließlich der Einsatz von Comirnaty (BioNTech/Pfizer) empfohlen.

Für Kinder und Jugendliche werden Auffrischimpfungen gegen COVID-19 derzeit nicht generell empfohlen. Der STIKO zufolge kann eine Boosterimpfung in Einzelfällen bei entsprechenden beruflichen Tätigkeiten, zum Beispiel in einem Seniorenheim oder Krankenhaus, auch bei Jugendlichen erwogen werden.

Die STIKO empfiehlt bei Immundefizienz ab dem Alter von 12 Jahren eine Auffrischimpfung gegen COVID-19, und zwar frühestens 3 Monate nach der Grundimmunisierung. Bei Personen ab 5 Jahren mit schwerer Immundefizienz, bei denen eine stark verminderte Impfantwort zu erwarten ist, kann gemäß STIKO-Empfehlung eine dritte Impfstoffdosis bereits vier Wochen nach der zweiten Impfung verabreicht werden, um den Impfschutz zu optimieren. Ob Personen mit schwerer Immundefizienz über die Impfserie von drei Impfungen hinaus eine Auffrischimpfung erhalten sollten, wird im Einzelfall entschieden

 

Wer nicht geimpft werden sollte

Bei einer akuten Erkrankung mit Fieber sollte erst nach der Genesung geimpft werden. Eine Erkältung oder leicht erhöhte Temperatur (unter 38,5° C) ist jedoch kein Grund, die Impfung zu verschieben.

Bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber einem Impfstoffbestandteil sollte nicht geimpft werden. Wer nach der ersten Impfung eine allergische Sofortreaktion (Anaphylaxie) hatte, sollte die zweite Impfung nicht erhalten.

Personen, die in der Vergangenheit an einem Kapillarlecksyndrom gelitten haben, dürfen nicht mit Vaxzevria oder COVID-19 Vaccine Janssen geimpft werden. Dasselbe gilt für Personen, bei denen nach einer Impfung gegen COVID-19 Blutgerinnsel mit einer Verringerung der Blutplättchenzahl aufgetreten sind.

 

Nebenwirkungen der Impfstoffe gegen COVID-19

Zu den möglichen Nebenwirkungen der Impfung gegen COVID-19 zählen folgende Impfreaktionen und seltene Komplikationen:

Mögliche Lokal- und Allgemeinreaktionen

Wie bei allen Impfungen kann es nach der Impfung gegen COVID-19 als Ausdruck der Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff zu Lokal- und Allgemeinreaktionen kommen.

Die häufigsten in Studien beobachteten Nebenwirkungen waren Schmerzen an der Einstichstelle. Unter den Allgemeinreaktionen waren Abgeschlagenheit sowie Kopfschmerzen am häufigsten. Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen waren ebenfalls sehr häufig. Auch Übelkeit und Erbrechen zählten zu den möglichen Nebenwirkungen.

Auch allergische Reaktionen können auftreten.

 

Mögliche Komplikationen

In den Zulassungsstudien traten unerwünschte Ereignisse mit hohem Schweregrad und solche, die als lebensbedrohlich klassifiziert wurden, nach Gabe von COVID-19-Impfstoff nicht häufiger auf als nach Gabe von Placebo.

Die Sicherheit der COVID-19-Impfstoffe wird auch nach der Markteinführung weiterhin kontinuierlich überwacht.

Seit Einführung der Impfung wurde über einige anaphylaktische Reaktionen bei Geimpften berichtet.

In den Zulassungsstudien beider mRNA-Impfstoffe wurde selten eine vorübergehende Gesichtslähmung beobachtet, die möglicherweise in ursächlichem Zusammenhang mit der COVID-19-Impfung stand. Die Gesichtslähmung bildete sich nach einigen Wochen zurück. Seit Einführung der Impfung wurden nach Gabe von mRNA-Impfstoff selten Fälle von Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen (Myokarditis und Perikarditis) beobachtet.

Nach der Impfung mit Vektorimpfstoff traten in sehr seltenen Fällen Thrombosen (Blutgerinnsel) verbunden mit einer Verringerung der Blutplättchenzahl (Thrombozytopenie) auf. Einige der Fälle endeten tödlich. Geimpfte Personen sollten daher sofort ärztliche Hilfe suchen, wenn sie Symptome wie Atemnot, Brustschmerzen, Bauchschmerzen, Schwellungen der Beine, starke oder anhaltende Kopfschmerzen oder Sehstörungen entwickeln. Auch wenn einige Tage nach der Impfung Blutergüsse oder punktförmige Hautblutungen außerhalb der Einstichstelle auftreten, sollte ein Arzt oder eine Ärztin hinzugezogen werden.

Nach Impfung mit Vektorimpfstoff wurden auch sehr selten Fälle eines Kapillarlecksyndroms beobachtet, teilweise bei Personen, die früher bereits an einem Kapillarlecksyndrom erkrankt waren und zum Teil mit tödlichem Ausgang. Das Kapillarlecksyndrom ist gekennzeichnet durch eine rasch fortschreitende Schwellung der Arme und Beine, plötzliche Gewichtszunahme sowie Schwächegefühl und erfordert ebenfalls eine sofortige ärztliche Behandlung.

Berichtet wurden zudem sehr selten Fälle eines Guillain-Barré-Syndroms nach einer Impfung mit Vektorimpfstoff, zum Teil mit tödlichem Ausgang. Das Guillain-Barré-Syndrom ist gekennzeichnet durch Schwäche oder Lähmungen in den Beinen und Armen, die sich auf die Brust und das Gesicht ausdehnen können. Eine intensivmedizinische Behandlung kann erforderlich werden.

Weitere Nebenwirkungen, die nach der Impfung auftreten können, sind in der Packungsbeilage zu den Impfstoffen aufgeführt sowie dem Aufklärungsmerkblatt zu mRNA-Impfstoff beziehungsweise dem Aufklärungsmerkblatt zu Vektorimpfstoff zu entnehmen.

Weitere Informationen rund um die Corona-Impfung finden Sie auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts (RKI), des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) sowie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Auch in Zeiten von Corona sollten Sie alle fälligen Kinderimpfungen durchführen lassen. Einen Überblick über die aktuellen Impfempfehlungen finden Sie im Impfkalender. Ihr Kinderarzt bzw. Ihre Kinderärztin wird Sie individuell beraten.

31.12.2021 / Redaktion Gesundes-Kind.de
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