Der frühe Verzehr von Eiern wirkt sich positiv auf das Wachstum von Kindern aus

Das Fazit der in „Pediatrics“ veröffentlichten Studie lautet: Die frühe Einführung von Eiern ist mit einem verbesserten Wachstum von Kindern verbunden.
Dr. Lora L. Iannotti von der Washington University in St. Louis und ihre Kollegen wählten in Ecuador per Zufall Kinder aus, die im Alter von 6 bis 9 Monaten ein Ei pro Tag sechs Monate lang (83 Kinder) essen sollten oder in einer Kontrollgruppe (80 Kinder) sich ohne Kontrolle ernährten. Beide Gruppen erhielten immer wieder Nachrichten, um die Teilnahme am Projekt zu fördern.
Die Forscher stellten fest, dass Mütter oder andere Pflegepersonen nicht über allergische Reaktionen auf die Eier berichteten. In der Ei-Gruppe erreichten die Kinder am Ende der Studie mehr Körpergröße und auch ein höheres Gewicht als die Kinder in der Kontrollgruppe. Kleinwuchs und Untergewicht wurde um 47 bzw. 74% verringert. Verglichen mit der Kontrollgruppe hatten Kinder in der Behandlungsgruppe eine höhere Nahrungsaufnahme von Eiern (Prävalenzverhältnis, 1,57) und eine verminderte Aufnahme von mit Zucker gesüßten Lebensmitteln (Prävalenzverhältnis, 0,71).

"Die Ergebnisse haben unsere Hypothese unterstützt, dass die frühe Einführung von Eiern das Wachstum bei kleinen Kindern deutlich verbessert", schreiben die Autoren. "Da sie auch für bedürftige Gruppen allgemein zugänglich sind, könnten Eier im Kampf gegen Minderwuchs auf der Welt sehr hilfreich sein."

Quelle: HealthDay, Pediatrics



03.08.2017 / www.kinderaerzte-im-netz.de
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